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alle Brücken und Thore öffnet, und den Rückzug unmöglich macht!
Der Tag ging für Alle höchſt angenehm vorüber. Sie ſaßen auf Steinen und Baumwurzeln. Cäcilie las aus einem mitgebrachten Buche Gedichte vor, die mit dem Waſſer harmonirten. Die Andern hörten zu und machten Be⸗ merkungen. Der kleine Alfred watete mit ſeinen kleinen weißen Füßchen in das Waſſer, und ließ Schiffchen die Waſſerfälle hinuntergleiten. Die zwölfte Stunde war zum Mittagseſſen beſtimmt, aber ſie nahmen es mindeſtens eine Stunde früher ein. Der Korb wurde geöffnet, und end⸗ loſe Butterbrote ausgepackt, ſowie auch eine große kalte
Paſtete.
Während des Eſſens glitt Herr Churchill in den Bach, als er eben ſeiner Frau ein Butterbrot reichen wollte, was ungeheure Heiterkeit erregte, und Kavanagh ſetzte ſich auf einen mooſigen Stamm, der unter ihm zuſammenbrach und in Staub zerfiel. Auch das wurde höchſt luſtig gefunden.
Nach dem Eſſen gingen ſie weiter, den Bach hinauf,— bis zur Mühle hin, die nicht ging. Sie war mitten in der Arbeit aufgehalten. Die Säge hatte noch ihre hungrigen Zähne in das Mark einer Pinie geſchlagen. Herr Churchill ergriff die Gelegenheit, die Geſellſchaft mit ſeinem lang ge⸗ hegten Vorſatz bekannt zu machen, ein Gedicht„das Lied von der Sägemühle“, zu ſchreiben, das ſich auch über die damit zuſammenhängenden Wälder und Wogen verbreiten ſollte. Er entzückte ſich ſelbſt und ſeine Zuhörer durch die ſchönen Gedanken, welche er in ſein Gedicht verweben wollte, und wunderte ſich, daß Niemand vor ihm an den Gegenſtand gedacht hatte. Kavanagh ſagte, man hätte ſchon daran gedacht, und nannte Kerners kleines Gedicht, welches Bryant ſo herrlich ins Engliſche überſetzt hat. Herr Churchill kannte es nicht. Kavanagh ſuchte in ſeinem Notizbuche darnach, konnte es aber nicht finden; doch war er über⸗ zeugt, daß es ein ſolches Gedicht gab. Herr Churchill ver⸗ zichtete jetzt auf ſein Vorhaben. Er hatte geſprochen und, — gerade als er mit den Händen nach dem Schatze griff, war er für immer verſchwunden.


