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ſchwere Silberloͤffel, mit meinem und des Junkers
Nagmen bezeichnet, zum Andenken von meinem Pflegkinde, und eine Summe Geld fuͤr die Er⸗ werbung des Meiſterrechts. Selbſt die Kuͤche war mit allem verſehen, was eine Frau in dieſem Kreiſe ihres Wirkens bedarf. Eine Magd des Kaufmanns ſtand am Herde, und bereitete uns eine kraͤftige Suppe. Aber wir aßen nur wenig, wir wander⸗ ten bis zum ſpaͤten Abend umher; auch in mein ehemaliges Stuͤbchen ſtieg ich hinauf, ohne mein Gluͤck zu faſſen, ohne an Ermuͤdung und Schlaf zu denken.
Mein erſter Gang am naͤchſten Morgen war zu der Wittwe Gaͤrtner, mein Heinrich begleitete mich, das Herz ſchlug mir hoch vor freudiger Eil. Ich hatte nur dieſe einzige Freundin in der wei⸗ ten Stadt, die ich mit meinem Beſuche uͤberra⸗ ſchen konnte. Die alte Frau traute ihren Augen kaum. Sie umarmte mich wiederholt, herzte mein Kind, und ließ ſogleich meinen Mann holen, um uns den Tag uͤber nicht von ſich zu laſſen. Alles was ſie erfahren hatte, alles was uns geſchah, ward erzaͤhlt, auch des Vetters Schickſal erfuhr ich hier. Seine ſtolze Frau hatte ſich immer mehr erhoben, keine Anſtrengung war ihr zu groß, die


