Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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tauchten die Spitzen der Kirchthuͤrme vor uns auf. Schneller rollte der Wagen der Stadt zu, ich lehnte mich weit heraus. Da war der Feldweg, den ich ſonſt am Arm der Mutter ging, dort der hohe Wall, wo ich im Fruͤhlinge Veilchen pfluͤckte.-

Wir waren an einen Kaufmann gewieſen, und fuhren in der Daͤmmerung vor ſein Haus. Es war den 6. Januar 1693. Der freundliche Mann empfing uns wie Bekannte, und erbot ſich, uns ſogleich in unſer neues Eigenthum fuͤhren zu laſ⸗ ſen. Ich hatte den Auftrag von meinem Freunde, ſagte er, ein kleines Haus zu kaufen, das fuͤr euer Handwerk paſſend ſey, und ich habe in der.** Straße eins gefunden, wie ihr es immer wuͤn⸗ ſchen moͤgt.

Eckard ſah mich an, Erſtaunen und Nuͤhrung machten uns beide ſtumm. Der Kaufmann rief einen Burſchen, belehrte ihn heimlich, und wuͤnſchte uns einen gluͤcklichen Einzug. Eckard trug das Kind, ich hing mich an ſeinen Arm und theilte ihm die Gefuͤhle mit, von denen mein Herz voll war. O es iſt zu viel Guͤte, rief ich, es iſt zu viel Gluͤck, und denke des Zufalls, der uns in die⸗