Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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zu hoͤren; vor einem einzelnen unbewehrten Mann wuͤrde er nicht geflohen ſeyn.

Nach acht Tagen, den gluͤcklichſten meines Le⸗ bens, kam unſere Herrſchaft mit ihrem Vater an. Wie ich der freudig bewegten Mutter ihren Sohn zufuͤhrte, erhob ein Gefuͤhl meine Bruſt, fuͤr das ich keine Worte weiß. Die Erzaͤhlung unſerer uͤber⸗ ſtandenen Gefahr war das Erſte geweſen, was man ihr entgegen trug. Ihre weiche Seele bebte bei dem Gedanken: was aus uns haͤtte werden koͤnnen. Sie druͤckte ihr Kind feſt an die Bruſt, und zog mich in die Umarmung. Du treue, treue Seele, ſchluchzte ſie, treu in jeglicher Noth, dir kann nur Liebe lohnen! Aber du biſt ja nun auch gluͤcklich, und ſollſt es noch mehr werden, wenn ich dich auch darum verlieren muß. Mein Vater will fuͤr ſeinen Erretter ſorgen, er wird euch ein ſtilles haͤusliches Gluͤck bereiten, und was er giebt wird Gott ſegnen.

Wir wurden nun gefragt, wohin wir uns wen⸗ den wollten, und waren nach kurzer Ueberlegung mit einander einig. Eckards Heimath hatte mir keine angenehme Erinnerung gelaſſen außer der meinigen gab es nirgend ein befreundetes Plaͤtzchen