Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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danken an dich, an deinen Jammer, trieb es mich faſt, alles Leiden dort zu verſenken. Aber immer

erhielt mich die Hoffnung. Gott kann dich ja wie⸗

der zuruͤckfuͤhren, dacht' ich, vor ihm iſt das Welt⸗ meer nur ein Tropfen, und wer ihn anruft in der Noth, den will er erretten!

Nach einer langen muͤhſeligen Fahrt kam Eckard nach St. Domingo in harte Sclaverei. Seine Hoffnungen ſtarben, wie die Zeit mehr und mehr verſchwand, ohne Huͤlfe zu bringen. Ein⸗ mal fand er Gelegenheit, mir ſein Leben und ſein Geſchick kund zu thun, das war ihm ein Troſt, aber an mich gelangte die Kunde nicht. Da

erſchien nach Jahren voll Kummer und Verzweif⸗

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lung die rettende Hand der Vorſicht. Sie fuͤhrte den alten Kaufmann, deſſen langer Aufenthalt im fremden Welttheil nun zu Ende ging, meinem un⸗

gluͤcklichen Freunde entgegen. Beide erkannten

ſich. Außer ſich, im Gefuͤhl der Freude, einen Landsmann, einen Freund zu erblicken, fiel Eckard vor ihm nieder, und umfaßte lange mit heißen Thraͤnen ſeine Knie. Ihm war der alte Mann mehr als ein bloßer Bekannter, er hatte ihm ja das Leben gerettet, hatte es ſo theusr erkauft.

gruͤnliche Fluth hinabgeſtarrt hatte, mit dem Ge⸗

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