Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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buͤſche weiter; am Tage verbarg man ſich, und ſo geſchah es mehrere Tage und Naͤchte. Der arme Eckard erwartete nichts anders, als den Tod, auch ließen die Berathſchlagungen unter ſeinen Waͤchtern keine andere Deutung zu. Vor ſeinen Ohren er⸗ zaͤhlten ſie ſich, wie er uͤberall geſucht und aufge⸗ rufen wuͤrde, wahrſcheinlich um als Zeuge gegen ihre gefangenen Bruͤder zu dienen, und ſchwuren mit graͤßlichen Schwuͤren, ihn an einen Ort zu bringen, wo er Keinem ſchaden ſolle. Er ergab ſich ſchweigend, denn es war unmoͤglich zu entkom⸗ men, eben ſo unmoͤglich, ſich helfenden Menſchen zu naͤhern. Endlich, nachdem lange Zeit nur Wald und Schlucht ſie beherbergt hatten, nahm in fruͤ⸗ her Morgendaͤmmerung ein einſam gelegenes Haus an der Elbe die Fluͤchtigen auf. Hier ward Eckard in der naͤchſten Nacht dem Fuͤhrer eines Schiffs uͤbergeben, der das grauſame Geſchaͤft trieb, Men⸗ ſchen zu kaufen und die Wellen fuͤhrten ihn weit hinweg aus dem Vaterlande in einen fernen Welttheil.

Ach Anna, ſagte er, damals waͤre der Tod mir willkommen geweſen. Ich war lange Zeit krank und unfaͤhig einen Dienſt zu thun. Doch genaß ich. Mauchmal, wenn ich lange in die

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