Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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und bebend. Heinrich klammerte ſich feſt an mich

an, und fragte jammernd: Mutter! was will der

boͤſe Mann?

Was du auch hier vorhaben magſt, Ungluͤckli cher, ſagte ich zitternd, denke, daß uͤber uns allen

eine hoͤhere Macht iſt. Ich bin in deiner Gewalt — aber ſie wird mich ſchuͤtzen, ſie wird deine Hand halten, die mich verderben will.

Eure Predigt iſt gut, Frau, erwiederte er, aber

ſeyd ſo billig zu bedenken, daß der— der mit

Sturm und Wellen kaͤmpft, nichts von den Er⸗

mahnungen deſſen vernimmt, der ruhig am Lande ſteht. Fragt den Strom, warum er ſich uͤber die

Wohnungen der Menſchen waͤlzt, er muß es thun. Seyd indeſſen ruhig uͤber euer eignes Geſchick. Es geſchieht euch nichts zu Leide, wenn ihr klug

ſeyd. So wenig als eurem Kinde. Ich will nur das Geld, das im dritten Zimmer von hier im Schreibpulte liegt. Ihr habt den Schluͤſſel, gebt

ihn her, ich gehe, nehme Beſitz und blaſe zum

Abzuge.

Iſt es alſo wahr, Ulrich, was ich gerne noch 1

bezweifeln moͤchte, obgleich alle Umſtaͤnde meines

Ungluͤcks es beſtaͤtgen? Du bekennſt dich ſelbſt

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