Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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Karl zeigen werde, der ſeinen Namen traͤgt.— Und dann noch etwas Schoͤnes. Das Gut von meines Mannes Muͤndel ſoll verkauft werden, da wird er das laͤſtige Geſchaͤft los, das ihn mir ſo

oft raubt, und braucht in der ſchlechten Jahreszeit„

nicht immer unterwegs zu ſeyn. Es giebt wirk⸗ lich ausgezeichnete Segenstage, und dies iſt Einer davon. 1

So lange Zeit auch noch bis zur Auskunft ih⸗ res Vaters vergehen mußte, ſo geſchaͤftig ſorgte die liebende Tochter ſchon jetzt fuͤr ſeinen Empfang. Seine Zimmer wurden auf's Beſte in Stand ge⸗ ſetzt, alles was ihm bequem ſeyn konnte, zuſam⸗ mengetragen, und oftmals nach beſſerer Ueberle⸗

gung wieder veraͤndert. Dem kleinen Karl erzaͤhlte die Mutter taͤglich vom Großvater, mein armer Heinrich glaubte alles Ernſtes mit ihm gleiches Recht zu haben, und klatſchte eben ſo freudig in die Haͤnde, wie der Junker, wenn von des alten Herrn Ankunft die Rede war. Ich mußte mich 1 dann oft abwenden und heimlich weinen. Es war ein ſeltſames Gefuͤhl, mit dem ich dieſem Wiederſehen entgegen ging, ſo ſehr mein Herz ſich an Anderer Freude labte, ach! es fuͤhlte doch auch

ſeine tiefen Wunden. Endlich zu Ende des Octo⸗

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