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bers kam ein zweiter Brief, er lud die Herrſchaften ein, dem Reiſenden bis H...burg entgegen zu kommen. Wenige Tage vorher hatte der Herr auch den Gutskauf abgeſchloſſen, konnte alſo die Reiſe ohne Hinderniß antreten. Der zweite No⸗ vember war der beſtimmte Tag. Ich blieb bei den Kindern daheim. Nachdem die Frau ihren Karl umarmt, und ihn mir zur treuen Obhut empfoh⸗ len hatte, ſtieg ſie mit freudeleuchtenden Augen in den Wagen, die Bedienten nahmen ihre Plaͤtze ein, und der Wagen rollte fort, von uns Zuruͤck⸗ bleibenden mit Segenswuͤnſchen begleitet.
Den ſechsten November Abends nach neun Uhr ſaß ich in einem großen Zimmer, das ich mit den Kindern inne hatte, und das unmittelbar an die
Reihe ſtieß, wo die Herrſchaft wohnte. Es hatte
den ganzen Tag geregnet, jetzt erhob ſich der Sturm,
heulend und klappernd zog er durchs ganze Haus, Der kleine Karl
on im Hintergrunde des Zimmers.
Rabenfinſterniß deckte die Erde.
ſchlummerte ſch Heinrich ſtand mit einem Bilderbuche vor mir, ich
ſpann und dachte an unſere Reiſenden. Mutter, ſagte Heinrich, mit dem Finger auf die Abbildung des Mondes deutend, den kenn' ich, alle Abend an den Himmel, w
der koͤmmt enn die ſchwarzen ‿


