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unſerer Einſamkeit, was uns ſtoͤrend an ein Miß⸗
verhaͤltniß gemahnt haͤtte. Wenn der Herr abwe⸗ ſend war, wie das oft geſchah, weil er das Gut eines Unmuͤndigen in der Naͤhe mitverwaltete, ſa⸗ ßen wir mit unſern Kindern beiſammen, arbeiteten gemeinſchaftlich fuͤr ſie, oder die Frau ſpielte die Harfe und ſang, oder wir gingen in dem weiten Wieſengrunde ſpazieren, und pfluͤckten Blumen, uͤber die die Kleinen ſich jauchzend freuten. Drei gluͤckliche Jahre vergingen ſo, durch nichts getruͤbt, als durch ein ſchwermuͤthiges Andenken, deſſen Ge⸗ genſtand ich uͤber den Sternen aufſuchte.— Wie ich am Morgen von des kleinen Karl drittem Ge⸗ burtstage der Frau Gluͤck wuͤnſchte, reichte ſie mir freudig bewegt die Hand und antwortete:
Wohl kannſt du mir Gluͤck wuͤnſchen, treue Seele, denn der Himmel will mich mit all ſeinen Gaben uͤberſchuͤtten. Sieh dieſen Brief, er iſt vom Vater, und meldet endlich ſeine Ruͤckkunft. Ach ich habe manchmal ſchon ſuͤndlich gezagt, und gefuͤrchtet, der alte Mann wuͤrde in ferner Erde ſein Grab finden, nun beſchaͤmt mich Gottes Va⸗ terhuld. Im Herbſte, noch ehe die Stuͤrme die Schiffahrt gefaͤhrlicher machen, will er hier ſeyn. Denke nun die Freude, wenn ich ihm unſern


