Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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Wirr mochten etwa die Haͤlfte des Weges zu⸗ ruͤckgelegt haben, als in einem Dorfe, wo wir uͤbernachteten, eine leichte Unpaͤßlichkeit das Kind befiel. Ich konnte nun eben ſo wenig reiſen, als

der Fuhrmann warten wollte; traurig ſah ich ihn

die Pferde vorſpannen und alles zur Abfahrt an⸗

ſchicken. Zwei Meilen von hier in..., ſagte er,

halte ich mich ein paar Tage auf, um friſch zu laden, wenn ihr da nachkommen koͤnnt, will ich euch gerne weiter mitnehmen. Meldet euch nur im blauen Roß, da ſpann ich aus.

Sobald ich es wagen durfte, folgte ich dieſer Weiſung, aber freilich war die Zeit nun ſo knapp, daß es zweifelhaft blieb, ob ich den Wagen noch finden wuͤrde. Es war ſehr ſchoͤnes Wetter, nur etwas heiß, die Wanderung ward mir nicht leicht. Sehr ermuͤdet komme ich endlich vor den Gaſthof,

frage zitternd nach dem Fuhrmann, er iſt vor ei⸗

nem Weilchen abgefahren.— O den holt ihr noch ein, troͤſtete der Hausknecht, der faͤhrt wie eine Schnecke, und verſaͤumt nicht, bei jedem Gaſthofe die Hoͤrner aus ſeinem Hauſe zu ſtrecken.

Waͤhrend dieſer Witz von allen Umſtehenden belacht ward, ſtand ich traurig und unentſchloſſen. Die Wirthin rieth mir indeſſen ebenfalls, ein

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