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und wird nicht muͤde, ſich ſeines Wohlbehagens zu freuen. Freilich konnte ich nun nicht mehr ſo viel arbeiten, mein kleiner Schatz verminderte ſich, aber ich traute auf Gott und fuͤrchtete nichts. Andere dachten nicht ſo. Eckards Verwandte machten man⸗ cherlei Plaͤne fuͤr meine Zukunft, faſt ohne mich zu Rathe zu ziehen. Einer ſeiner Vettern wußte einen Mann fuͤr mich, und ſchmollte unverſoͤhnlich, weil ich nein ſagte; eine Muhme wollte mein Kind zu ſich nehmen, damit ich in Dienſte gehen koͤnne. Mein Herz bebte bei dieſem Vorſchlage.— Wenn die rohe Jugend dem armen Voͤglein das Neſt nimmt, und nun das Weibchen heimkehrend, den Zweig umſchwirrt, wo es ſonſt die Jungen fand, ängſtlich mit den Fluͤgeln ſchlagend, Toͤne ſchmerz⸗ lichen Rufs in die Luft ſchickt— wer koͤnnte es ſehen, ohne bewegt zu werden. Und eine Mutter ſollte ihr Kind laſſen? aus aͤngſtlicher Sorge fuͤr den kuͤnftigen Tag freiwillig hingeben, was der Vogel ſo ſchmerzlich vermißt.— Sind wir denn nicht mehr als ſie, die der Vater taͤglich aus ſei⸗ nem unerſchoͤpflichen Reichthum naͤhrt?*
Die groͤßten Tadler, ja die bitterſten Feinde werden diejenigen, deren wohlgemeinten Rath man verſchmaͤhen mußte, das erfuhr ich jetzt. Der


