Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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mein vergittertes Kaͤmmerchen verlaſſen konnte.

Man hatte mich indeſſen ſorglich gepflegt, ſelbſt

einige gute Frauen aus der Stadt, denen mein Schickſal nahe ging, hatten ſich waͤhrend der Krank⸗ heit meiner angenommen. Das Gericht ſprach mich frei, die Zeugniſſe aus M. und H.. wa⸗ ren da, und entſchieden zu meinem Vortheil; nun konnte ich gehen, wohin ich wollte, eine einſame traurige Wittwe, denn alle Nachforſchungen, aller

oͤffentliche Aufruf an Eckard blieb erfolglos. Die

Gerichtskoſten, die Koſten meiner Krankheit, be⸗ trugen eine Summe, die fuͤr mein kleines Habe bedeutend war; ach das kuͤmmerte mich wenig. Ich fragte nach Mathaͤus, er lag ſchon lange in der Erde, und auch ihm floſſen einige der unzaͤhli⸗ gen Thraͤnen, die ich in dieſem traurigen Aufent⸗ halt geweint hatte. Ich beſchloß, in Eckards Hei⸗ math zu gehen, dort lebten von ihm Freunde, bei denen auch unſer Eigenthum aufbewahrt ſtand, es war mir ein ſuͤßer Gedanke, mit ihnen um den Verlornen zu klagen. Auch entſchied die Naͤhe des Orts; von meiner Vaterſtadt war ich zu weit entfernt, und meine Kraͤfte waren ſchwach. Ehe ich ging, uͤbergab mir der oberſte der Richter ein ver⸗ ſiegeltes Papier von dem alten Kaufmann, daſſelbe, das ich damals zuruͤckwies. Jetzt nahm ich es zwar,

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