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Die Haͤlfte der Nacht verging mir ſchlaflos,
ſie war dunkel und ſehr ſtuͤrmiſch. Nach Mitter⸗
nacht hoͤrte ich ein Geraͤuſch unter mir, es ward immer ſtaͤrker, ich ſtand auf, und ſah durch's Fen⸗ ſter, aber die engen Gitter hinderten mich, hinun⸗ ter zu ſehen. Der Regen ſtroͤmte vom Himmel, laut heulte der Sturm, dazwiſchen klang es wie ein raſtloſes Arbeiten, Saͤgen und Brechen, das dauerte wohl eine Stunde. Endlich war es ſtill, ich ſchlich auf mein Lager zuruͤck; der Kopf war mir wuͤſt, ich ſchlief feſt ein. Aber am andern Morgen konnte ich nicht aufſtehn, eine voͤllige Er⸗ mattung feſſelte mich an's Bett, die Folge der heftigen Anſtrengungen, die ich erlitten hatte.
Habt ihr in der Nacht keinen Laͤrm gehoͤrt? fragte mich der Schließer. Der Kerl, den ſie vorgeſtern einbrachten, iſt mit Gewalt befreit wor⸗ den. Ohne Zweifel von ſeinen Spießgeſellen. Wie ſie's angefangen haben, das begreift der Kluͤgſte nicht. Verzeih mir's Gott, aber die Excellenz mit dem Pferdefuß muß ihnen geholfen haben. Der ſteile Wall iſt da gerade am hoͤchſten, und die
ſtarken Eiſenſtaͤbe ſind ausgebrochen, als ob's Zahn⸗
ſtocher geweſen waͤren.——
Vier Wochen waren vergangen, als ich zuerſt


