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zeit im Waldhauſe. Die alte Frau weinte mit mir. Ihr einfaͤltiger Troſt, die Hoffnung, die ſie vielleicht nur erkuͤnſtelte, thaten mir wohl. Ach! aller Verſtand, alle Beredſamkeit wiegt die theil⸗
nehmende Thraͤne eines redlichen Herzens nicht auf.
Gegen Abend erwachte Mathaͤus aus ſeiner langen Betaͤubung. Er richtete ſich auf und ſagte: Anna, nicht wahr, das iſt dein Name? das andere war nur ein Traum. Wenn es dunkel wird ſchaue dort durch's Gitter und zeige mir den Stern, wo die Guten wohnen.
Mathaͤus, antwortete ich, du haſt mich falſch verſtanden, kein menſchlicher Verſtand ergruͤndet Gottes Rath. Wir denken und hoffen, aber wir wiſſen nichts. Der Vater hat viel Wohnungen, welche er auch unſerm Geiſte beſtimmt hat, ſie wird noch weit herrlicher ſeyn als dieſe ſchoͤne Erde.
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Er ſah mich feſt an. Kannſt du beten? fragte er. Als ich ganz klein war, konnte ich es auch, jetzt lange nicht mehr. Wir hatten nicht Zeit, an ſo was zu denken. Bete Anna!
Mit zitternder Stimme ſagte ich ein kleines Gebet her, mit dem meine ſelige Mutter mich ſonſt ſchlafen legte. Das Erſchuͤtternde meiner Lage
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