Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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Ich will's thun, obſchon nicht aus Furcht, mir wird Niemand mehr ſchaden, Maxens Kugel be⸗ freit mich.— Wie der Kaufmann ankam, ging ich ihm wohlgemuth entgegen, ich hatte ſolche Af⸗ fairen ſchon mehrmal mitgemacht. Aber da ſiel mein Licht der Frau da in's Geſicht, ich meinte die Maria zu ſehen, es ward ein wunderliches Bangen in mir. Drauf kam ich in die Stube, und machte mich fertig, bie Ladung aus des alten Herrn Piſtolen zu ziehen, wie mir geheißen war; ich ſtellte mich deshalb ſchlafend; es ſah Niemand auf mich, aber ich mußte immer nach der Frau hinſchauen, und es fiel mir mit Schrecken ein,

daß ſie in Maxens Gewalt war; ich nahm mir

vor, nicht zu leiden, daß ihr ein Haar gekruͤmmt wuͤrde. Trude gebot mir, die Leute zu Bette zu bringen. Sie nahmen von dem Kaufmann ſo be⸗ weglichen Abſchied, als ob ſie gewußt haͤtten, der wuͤrde nicht wieder uͤber die Schwelle gehn, ſonſt haͤtte ich wohl daruͤber gelacht, ich wollte auch da, aber es ging nicht. Zuletzt ſagte die Frau: alle gute Menſchen werden wieder zuſammen kommen. Das fiel mir ſchwer auf's Herz, keine Stimme hatte mir jemals ſo etwas geſagt, es war mir neu⸗ und machte

mich unruhig. Wenn das wahr waͤre, dacht ich,

wo bleiben denn die Boͤſen? Max und Ruppert—

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