Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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Sie iſt meine Mutter nicht.— Ein Jahr mag es ſeyn, ſeit der wilde Max uns in Dienſt nahm.

Auf weſſen Anſtiften haſt du den Kaufmann in euer Haus gelockt?.

Der wilde Max hatte es befohlen, ich war da⸗ mals an's Gehorchen gewoͤhnt.

Wie kam es, daß du nachher die Raͤuber ver⸗ rietheſt?

Sie wollen die Frau umbringen, da deſchbs ich ihren Untergang.

Kannteſt du die Frau? ſprich die Wahrheit. — Nicht eher bis ſie in unſer Haus trat.— Warum nahmſt du ſo viel Antheil an ihr?—B— Sie ſieht aus, wie die Maria in der Kirche, die 4 ich als Kind beſuchte, und ihre Worte haben mein Herz gewendet.

Wer hat dich verwundet?— Max. Es ge⸗ ſchah mir recht, und ich wußte es vorher, aber mich trieb ein fremder Geiſt.

Sage uns alles, was du von dem Vorgange weißt; wenn du ehrlich biſt, ſoll es dein Schade nicht ſeyn.