Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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und vielleicht auch ich, wenn ich in ihre Fußtapfen trete? Poſſen, rief ich ſo laut ich konnte, hin iſt hin, todt iſt todt— aber immer war der Ge⸗ danke wieder da.— Ich traf auf den Max, der noch im Hauſe ſteckte, und fragte ihn keck, was aus den beiden Leuten auf dem Boden werden ſollte. Er grinſte mich an: was ich darnach zu fragen haͤtte— wir wollen ihnen die Muͤhe er⸗ ſparen, von hinnen zu gehn, ſagte er, ſie ſind mit dem Alten gekommen, ſie moͤgen mit ihm zum Sätan fahren.

Mich uͤberlief ein Schauer. Du wirſt dahin⸗ fahren, Max, rief ich wild,— der Frau aber wird kein Haar gekruͤmmt, ſo lange ein Tropfen Blut an mein Herz ſchlaͤgt, das Haus iſt unſer, wo ſie ſchlaͤft, es ſoll ihr kein Verraͤther zu nahe kommen.

Was faͤllt dir ein, Bube, hohnlachte Mayx. Hat das Paternoſtergeſicht dich trunken gemacht? nimm das und werde nuͤchtern. Bei dieſen Wor⸗— ten gab er mir einen Schlag, daß ich taumelte. Ich ſchlich aufs Lager, aber ich ſchlief nicht, mein Blut kochte, Haß und Rache gegen Max tobte in mir, ich mochte nichts mehr mit ihm gemein ha⸗ ben. Wie ein Blitz lihr in der Gedanke durch