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gefordert; und mußte ſich, obwohl ungern, von der zagenden Beatrix trennen. Er ließ ſich in ernſter Stille die Waffen anlegen, ohne den zu be⸗
achten, der es that, bis er aus ſeinen Traͤume⸗
reien erwachend, aufſchaute, und den alten Nuͤdi⸗ ger erblickte. Ruͤdiger! ſagte er, wenn Du mir in wenig Tagen die Nachricht braͤchteſt, daß ein junges Herrlein in der Burg meiner warte, ſo moͤchte ich wohl dieſen Ritt mit ſchwererm Golde bezahlen, als Alles, was Du bis jetzt fuͤr mich gethan haſt. Aber wehe Dir, daß Du ſo viel thateſt, wenn diesmal meine Hoffnung mich truͤgt. Es giebt nur ein Heilmittel fuͤr die Wunden mei⸗ ner Seele, den vollkommenſten Erfolg meines Stre⸗ bens.
O ich weiß noch ein Anderes, antwortete Ruͤ⸗ diger mit grinſendem Laͤcheln. Machet wieder gut, was Euch reut, es ſteht ja zum Theil in Eurer Macht. Waͤlzet die Schuld deſſen, was ich that, durch ein glaͤnzendes Werk der Ljebe von Euch, ſo hat Euer Gewiſſen Ruhe, un ich bin Eurer Vorwuͤrfe quitt, die ich läͤnger ſicht ertrage
Nimmermehr! rief der Graf zornig aus, nim⸗ mermehr ſoll das geſchehen. Ehe mag das Schick⸗ ſal uns zertreten, als daß wir feige uns ſelbſt ver⸗
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