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Beatrix die duͤſtre Geſtalt gewohnen, und nur un⸗
gern goͤnnte ſie ihm ihre Gegenwart bei der Tafel. Auch achtete er ihrer nicht, und muͤhete ſich kei⸗
neswegs, ihr eine jener Aufmerkſamkeiten zu er⸗ zeigen, durch die die Maͤnner der damaligen Zeit
den Frauen zu dienen ſtrebten. Sein Geſpraͤch
kannte keinen andern Gegenſtand, als Krieg und Waffen, Freiheit und ungebundene Kraft. Seine Seele beugte ſich nie einer Herrſchaft, und baute trotzig Alles auf Arm und Schwert. Beatrix friedliches frohes Gemuͤth erbebte, wenn er den Becher ergriff und laͤrmend ſchwur: Des Man⸗ nes Freiheit ſey es werth, durch Mord und Zer⸗ ſtoͤrung gewonnen zu werden, und nichts koͤnne
ſeinen Arm halten, eine ritterliche Sache mit
Blut und Jammer zu erkaͤmpfen. Dann ſchien ihr dieſe drohende Geſtalt, dieſes wilde flammende Auge einem Weſen anzugehoͤren, das ohne Men⸗
ſchengefuͤhl nur die Huͤue und die rohe Kraft des Mannes truͤge, und dieſe eiſerne Kraft, von wel⸗
cher ſich Walter ſo ergriffen fuͤhlte, mehrte den
Schauer, mit welchem ſie den Ritter betrachtete.
Als die Tage heranruͤckten, denen Jedermann im Schloſſe erwartungsvoll entgegen ſah, ward
der Graf gen Altenburg an den kurfuͤrſtlichen Hof


