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Beſitz. Der Graf ſuchte nun die bekannten Pläͤtze im Waldgebirg wieder auf, doch es ſchien, als koͤnne er ſich die Ruhe des Schlafs nicht erjagen, die er ſo lange dem Gewuͤhl des Hochzeitgelags
aufgeopfert hatte. Beatrix hoͤrte ihn zuweilen haſtig
vom Lager aufſtehen, die Ampel, die in der Mitte des weiten Schlafzimmers hing, heller machen, in den Gang hinauseilen, oder ſtundenlang auf und abſchreiten. Ja nach einigen Wochen ward ſogar das alte Schlafgemach mit einem andern vertauſcht, ohne daß Beatrix die Urſache von ihrem Gemahl erforſchen konnte. Sie dachte mit heimlichen Schauer an Walters Geſicht, und mancherlei Geruͤchte, die ſie nach und nach erlauſchte, ſchienen des Kindes einfache Erzaͤhlung nur gar zu ſehr zu bewaͤhren.
Heinau, obgleich er ſonſt nur wenig von geiſt⸗
lichen Dingen hielt, ließ im nahen Nonnenkloſter reiche Seelmeſſen fuͤr die verſtorbene Graͤfin halten, und beſchenkte das Kloſter dafuͤr mit fuͤrſtlicher Freigebigkeit. Er ſtellte geheime Nachforſchungen an, die, wie Beatrix von ihrer Zofe erfuhr, ge⸗ wiſſe naͤchtliche Erſcheinungen zur Urſache hatten, und die Zimmer zunaͤchſt dem runden Thurme wurden mit ſiebenfachen Schloͤſſern verwahrt. Bea⸗ trix forſchte weiter, und hoͤrte: daß einige alte
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