mochte. Aber auch Beatrix Geſaͤnge erfreuten ihn, er ſaß ruhig zu ihren Fuͤßen, wenn ſie die Harfe
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ergriff, und begleitete ſeine Lieblingslieder gern mit
leiſer Stimme.
Euer Lied, liebes Fraͤulein, ſagte er eines Abends, erinnert mich wieder einmal an die Zeit, da ich noch nicht bei Euch war. Die Palmen, von denen es ſpricht, habe ich wohl oft geſehen, und unter einem dieſer Baͤume mit einer ſchoͤnen Frau geſeſſen, die mich liebkoſete, und viel Sorge fuͤr mich trug. Sie war nicht von ſo weißer Far⸗ be, als Ihr, ſprach auch eine andere Sprache, die ich damals verſtand. Vielleicht war es meine Mutter, und als ich ſie nicht mehr ſahe, mag ſie wohl geſtorben ſeyn. Ach Beatrix, wenn ich ſie noch einmal ſehen koͤnnte, waͤre es auch nur von ferne und in duͤſtrer Mitternacht, wie ich die zweite Mutter ſah!
Wen ſahſt Du? rief Beatrix voll Entſetzen, und ihre Augen ſuchten unwillkuͤrlich die duͤſtern Ecken der weiten Halle auf.
Ich hoffe, erwiederte der Knabe, Ihr ſeyd nicht erſchrocken, ſie war freundlich und mild, wie im Leben, und ich fuͤrchtete mich nicht. Mich
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