Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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Ein ruͤſtiger Edelknabe beſtieg ſogleich das tuͤchtigſte Pferd und ſprengte den Berg hinab, die Uebrigen weinten und beteten leiſe, bange Todtenſtille lagerte ſich uͤber den Gemaͤchern, ein trauriger Vorbote kuͤnftiger Tage.— Ich ſehe zwei Roſſe in der grauen Daͤmmerung, ſagte Frau Jutta endlich, der Herr ſey gelobt! es wird der Erwartete ſeyn. Schafft denn, daß ihm die kleine Pforte neben dem weſtlichen Thurme ohne Geraͤuſch geoͤffnet werde, und fuͤhrt ihn ſogleich her, denn wir war⸗ ten mit Angſt und Schmerzen.

es um ſeine Gemahlin ſteht? fragte der Diener.

Nein, gebot die Alte, ſie will Niemand mehr

Berthold, daß ich dieſen Tag ſehen muß!

Noͤnch durch die Reihen der weinenden Diener⸗ ſchaft, ſein ehrwuͤrdiges Geſicht war von tiefer Trauer umſchattet, er ſchritt ſchweigend, ohne Je⸗

Stimme,

Abend verordnet hatte, keine Huͤlfe mehr boten.

Und ſollen wir dem Grafen nicht melden, wie

ſehen, als ihren Beichtiger. Sie iſt ſchon droben, und mag nicht wieder zuruͤck auf die Erde. Ach

Berthold ging und fuͤhrte bald darauf den

mand zu beachten, hindurch, und ging mit der Kammerfrau in das innerſte Gemach. Seine

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