Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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Warum nicht, Herr Graf. erwiederte 82 Aite und buͤckte ſich tief. Ihr nahmt ſchon Manches aus der Hand Eures treuen Dieners, was Euch wohl behagte, und lange mag mein Herr ſi ſich des Genuſſes freuen.

Du haſt Recht, ſagte Heinau mit einem tiefen Seufzer, und ſein Auge ſah ſtarr auf den Tiſch vor ſich nieder, aber jetzt geh', es iſt ſpaͤt, ſuche die Ruhe. Und Ihr, Kunigunde, fuͤllt mir den Becher, er ſoll die ſchwarzen Bilder hinwegſpuͤlen, die mich verfolgen; auch moͤcht ich Beatrix bitten, die Harfe zu holen, und mich mit ihrer kunſtrei⸗ chen Stimme zu erfreuen, mich duͤnkt, es iſt lan⸗ 98, daß hier kein Geſang getöͤnt hat. re

Beatrix ging hinaus, und Kunigunde ergriff den Augenblick, des Kindes zu erwaͤhnen und nach ſeinem Namen zu fragen. Heinau ſtand auf und. trat vor den Schlafenden, den er lange nachden⸗ 1 kend betrachtete. 3

Walter nannte ihn der Mann, mit dem er kam, antwortete er endlich, das iſt Alles, was ich 5 weiß. Ein Deutſcher war ſein Vater, ſeine Mut⸗ ter eine Morgenlaͤnderin, beide ſind todt, aus Baumherzigkeit nahm der Pilger das Kind mit B 2

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