Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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die Ecke des Berges hart am Ufer hinretten. Ihrt Herz, das nis verlernen konnte, ihn zu lieben,

ſchlug lauter bei ſeinem Anblick, und ſie flog aus

der Halle, ihn zuerſt zu bewillkommen.

Heinau betrat ſein Haus, wie es ſchien, nicht

heiterer, als er es mit Anbruch des Tages verlaſ⸗

ſen hatte, um in der Anſtrengung der Jagd ſeinen Unmuth zu verſenken. Seine ſchoͤnen ſchwarzen

Augen blickten mit wildem Feuer um ſich, er warf

ſich ermuͤdet in einen Seſſel, und ſprang augen⸗ blicklich wieder auf, die Ruhe fliehend, die er erſt

eben geſucht hatte. Bringt Wein! rief er einem Diener zu, ohne Kunigunden anzublicken, die ihm

gegenuͤber ſaß. Beatrix hatte indeſſen bei dem

ſchlafenden Knaben Platz genommen, und unter⸗ ſuchte neugierig ſeine ſeltſame Kleidung. Jetzt

erat der alte Ruͤdiger mit einem Kruge ein, den

er vor Heinau niederſetzte, und ſich eben anſchicken

wollte, ihm den Becher zu fuͤllen, als Heinau mit 5 ſichtbarem Widerwillen ihm wehrte. Das iſt nicht

Dein Geſchaͤft, RNuͤdiger, ſagte er langſam, und

ich mag den Nachttrunk nicht aus Deiner Hand. Wer hat Dich zu meinem Mundſchenken beſtellt, fuhr er heftiger fort, glaubſt Du, der Wein werde 1

mir beſſer ſchmecken, den Du kredenzeſt?

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