Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1825) Die Wiesenburg
Entstehung
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als Beatrix uach einer Stunde eintrat, hatte ſchon eine Art von ſtummer Unterhaltung zwiſchen bei⸗ den Platz genommen, die fuͤr jetzt befriedigend genug war. 1

Es ward ſpaͤt, die Kerzen brannten ſchon lange, und Heinau war noch immer nicht zuruͤck. Die Frauen ſaßen bei der Spindel, Beatrix unterhielt ihre Baaſe mit mancherlei ſcherzhaften Erinnerun⸗ gen aus den Tagen ihres Kloſterlebens, und wußte die Domina, nebſt allen Schweſtern, bis zur Pfoͤrt⸗ nerin, luſtig zu ſchildern, ja maleriſch darzuſtellen, aber ſie ergoͤtzte nur ſich ſelbſt mit ihren Plande⸗ reien, Kunigunde horchte voll Unruhe auf den Hufſchlag von Heinaus Roß. Neben ihnen ſchlum⸗ merte der Knabe auf einem Ruhebett, ſo ſuͤß wie im Vaterhauſe; die Blicke der traurigen Frau hin⸗ gen bald an ihm, bald an der froͤhlichen Beatrix. Beiden lachte der Lenz des Lebens in ſeinem roſi⸗ gen Schimmer, waͤhrend ihre Sonne ſich zum Un⸗ tergange neigte, und truͤbe Wolken eine frih⸗ Nacht weißagten.

Ihr ſeyd ſo ſtill Baaſe, ſagte Beatrix nach einer minutenlangen Pauſe, vielleicht iſt Euch mein. Geſchwaͤtz gar laͤſtig. Aber laßt mich immer re⸗