zogenfenſtern des Schloſſes in's Thal nieder. Aus inem duͤſtern Kloſter, dem ſie ſchon als Kind, nach
em Tode ihrer Aeltern uͤbergeben ward, hatte ſie
or Kurzem ihre Baaſe Kunigunde erloͤſt, und je zeniger ihrem heitern Sinne der Ernſt jener Mau⸗ en gefiel, um ſo gluͤcklicher fuͤhlte ſie ſich in der euen Freiheit. Ihr Herz ſchwoll von Entzuͤcken, jenn ſie die weite Ausſicht genoß, die hier uͤber⸗
Il das Auge ergoͤtzte, ſie haͤtte hinausfliegen moͤ⸗ en in dieſe Ferne, die ihr unermeßlich ſchien, um 3 ganz zu vergeſſen, daß ſie einſt eingekerkert war. llles rund umher erfreute ſie, und ob ſie gleich runigunden mit dankbarer Liebe zugethan wax, oͤrte doch ihr ſtiller Gram den immer gleichen
5piegel ihrer Seele ſo wenig, als des Grafen
Ganz anders ſchaute Beatrix aus den hohen
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