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Vaters, fuͤr Einen ihrer zahlreichen Freier entſchließen. Herr von Bartel hatte, aus leicht begreiflichen Urſachen, die Bedingung gemacht, daß er ſich von ſeiner Tochter
nicht trennen duͤrfe, und die Hoffenden, o
wenig ihnen im Grunde ſolche Gemeinſchaft geſiel, fuͤgten ſich mit der beſten Art in die Sache. Jeder wußte nun auf ſeine eigne Weiſe, des Maͤdchens weiches Gemuͤth zu beſtuͤrmen, die in ihrer Unbefangenheit nicht ahnete, wie viel Antheil die Moͤhren an der liebenden Verzweiflung hatten, die ſie ſich ſo ſehr zu Herzen nahm. Einsmals, da ſie an einem Fruͤhlingsnachmittag mit der Mutter ausfahren wollte, und zwei ihrer Anbeter ſie zum Wagen begleiteten, ſiehe, da ſtand ein junger Landmann, in einfacher Tracht, an die Thuͤrpfoſte gelehnt, blickte ſie ſtarr an, und nannte ihren Namen. Ihre Augen fielen auf ihn, es war Conrad.
Mein Freund, ſagte ihr Begleiter, was will er von dem Fraͤulein, ohne Zweifel irrt er in der Perſon.


