hat einmal getraͤumt, ein armer Landmann geweſen zu ſeyn.—
Elsbeth erſchrack ſehr, ob dieſer Ankuͤn⸗ digung. Traurige Folgen ihrer Geſchwaͤz⸗ zigkeit hatte ſie dunkel geahnet, nun traten
ſie ihr ſcharf gezeichnet entgegen, und ſie—
mochte ihren Kummer nicht bergen. Von
hier ſcheiden? und auf immer? rief ſie ſchmerzlich aus, ach, Vater, das habt Irr
gewiß nicht bedacht! Gebt acht, wie Euch
zu Muthe ſeyn wird, wenn Ihr die lieben
Berge nicht mehr ſehet, und große ſteinerne Haͤuſer Euch Luft und Herz beengen. Ich vollends werde es ſicher mit dem Leben be⸗
zahlen. Conraden habe ich drum gelobt,
ohne ihn moͤchte ich nimmer leben; der aber wird nicht von hier gehen, auch kein vorneh⸗ mer Mann werden wollen.
Andere Zeiten, andere Gedanken, ent⸗
gegente Bartel. An Freiern wird es Dir
nicht fehlen, der ehrliche Conrad ſtaͤnde mir
nun ſchlecht zum Schwiegerſohn an. Komm nur erſt hinaus in die luſtige Welt, die kahlen ſchwarzen Berge ſollſt Du bald ver⸗ geſſen.


