Teil eines Werkes 
2. Band (1820) Leben und Dichtung in Erzählungen / von Friederike Lohmann
Entstehung
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haͤuslichen Lampe alle Furcht bald ver⸗ ſcheucht; ſie ſchuͤttete die Ruͤben vor ſich hin, und begann mit der Mutter ſie zu reinigen und zu ſchneiden. Roch war Bartel nicht heim gekommen, die Beiden ruͤckten naͤher zuſammen, als ſie draußen den Herbſtwind mit dem duͤrren Laube raſcheln hoͤrten, und verkuͤrzten ſich die Zeit mit allerlei Geſpraͤ⸗ chen, deren Inhalt wieder der Jahrmarkt ausmachte. Alles, was von jener Luſt⸗ parthie noch zu ſagen war, ward hervorge⸗ ſucht, und Elsbeth gefiel ſich beſonders in der Erzaͤhlung von dem Putz der ſchoͤnen Dame, wovon ihr kein Band, keine Nadel fehlte. So ſchoͤn zu ſeyn, meinte ſie, muß

doch recht gluͤcklich machen. Denkt nur,

Mutter, gleich in der erſten Nacht traͤumte mir davon. Ich ſelbſt glich jener Dame auf ein Haar, alles ſah auf mich, ich konn⸗ te mich eben ſo fein und zaͤrtlich gebaͤrden. Ich war ſeelenvergnuͤgt, laͤchelte allen, und Jeder, den ich anblickte, pries ſein Gluͤck. Wie wunderlich doch die Traͤume ſpielen. Als ich aufwachte, war ich wieder Els⸗ beth, und von der Schoͤnheit keine Spur mehr.

Flamme des Ofens, und der Schimmer der

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