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Fillet aus der Hand, und ſtrickte daran, daß es eine Luſt war. Abends ſpielte er Piquet mit der Tante, das ich immer nicht hatte lernen wollen, und gewann damit ihr gan⸗ zes Herz. Der Tag war mir wie ein Au⸗ genblick vergangen.
Plotow, ſo hieß der Lieutenant, blieb mit ſeinen Leuten volle acht Tage bey uns ſtehen, und wurde mir immer lieber. Doch ver⸗ ſchloß ich das tief in mein Herz, und ſo deut⸗ lich er auch Neigung fuͤr mich, und eine recht achtungsvolle zarte Neigung zeigte, die mich im Stillen ſehr begluͤckte, ſo huͤtete ich mich dennoch ſorgfaͤltig, ihm ſehen zu laſſen, was
in mir vorging. Aber meine Einſamkeit
kam mir gar nicht mehr traurig vor. Un⸗ ſere Gegend ſah ich mit ganz andern Augen an, denn er pflegte die freundliche, reichbe⸗ baute Ebene, mit ihren kleinen angenehmen Gebuͤſchen und Wieſen, oft zu loben, wie
haͤtte ſie mir nicht gefallen ſollen. Auch die
Tante war fuͤr Plotow ſehr eingenommen, und meinte, es ſey ewig ſchade, daß er ein Kriegsmann geworden waͤre, denn ſie haßte dieſen Stand, und faſt alles was ihm anhing. Er aber war ihr eine ruͤhmliche Ausnahme. Still und ernſt, und doch recht angenehm


