Teil eines Werkes 
2. Theil
Entstehung
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., 187

Sie erinnern ſich, wie oft wir uns daluͤber

wunderten, daß er auf ſeinen vielen Reiſen doch

nie ſein Vaterland beſuchte, ungeachtet man ſonſt faſt in jeder Hinſicht den Schottlaͤnder in ihm erkannte, und uͤberdieß ſeine Beſitzungen dort lagen. Sie koͤnnen daher denken, wie ſehr uns die Nachricht uͤberraſchte, daß er in dieſem Sommer ſeinen Weg nordwaͤrts genommen haͤt⸗ te. Ich war gerade abweſend, als er bei uns einſprach. Er ſagte meiner Frau, er haͤtte die Abſicht, am folgenden Tage ſeinen gewoͤhnlichen Sommerausflug zu machen, erwaͤhnte aber nicht, in welche Gegend. Als ich am naͤchſten Tage in ſein Haus ging, war er ſchon abgereiſet. Seine Leute ſagten mir, Herr Wald moͤchte wohl ſeinen Weg nach York genommen haben.

Ich dachte nicht mehr daran, als ich etwa ſechs Wochen ſpaͤter einen Brief von ſeinem alten Diener erhielt. Er meldete mir, Herr Wald waͤre ſehr krank, und aͤußerte dringend die Hoffnung, daß ich unverzuͤglich mich auf den

Weg machen wuͤrde, um den Kranken in

Blackford zu beſuchen. Ich brach ſogleich auf, und reiſete unun⸗ terbrochen Tag und Nacht, kam jedoch zu paͤt.