Teil eines Werkes 
2. Theil
Entstehung
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regen eine verweſende Maſſe, ſich ſelber zum Abſcheu, und doch nicht todt nein, voll regen Lebensgefuͤhls! O wie herrlich, ſo zu rei⸗ ten! Voran, voran, du praͤchtiger Araber! Dein Huf wird im Schnee erſtarren, wenn wir verweilen, nein, er ſoll bald ein warmes Bad haben. Heran, heran, ihr ſchwarzen Schaaren! Laßt eure Fahnen wehen und eure Trompeten ſchmet⸗ tern. Ich liebe den Ton. Nieder, nieder haue ich euch! Ihr wollt mich verwunden? Schlagt zu und mit tauſend Schwertern! Ha! ich bin wie Achilles in die Lethe getaucht, aber auch meine Ferſe, ihr Meuchler, auch meine Ferſe. Eure Keulen Strohhalme! Mein Schaͤdel iſt Feuer. Können eure Kolben die Flamme zer⸗ ſchlagen? Das ſind glaͤnzende Harniſche Ha! zerſplittern ſie ſo leicht? O Falke, ſchreiſt Du? Und Du auch ſchwarzer? Komm, kleiner Rabe, Du kannſt nun herab kommen, hier iſt Blut genug, worin Du waten kannſt. Das ſind einige der vielen Bruchſtuͤcke, die ich von dem damahligen verſtoͤrten Bilde meiner

aus der ſinſtern Wuͤſte. Ein ſanfterer Traum,

Seele aufbewahrt habe; einzelne Lichtſtrahlen

der daher auch mehr Zuſammenhang hat, ſchweht

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