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in's Haus; ich folgte dem Diener, der voran ging, und legte ſie auf den Platz, den er an⸗ wies. Sie lag mit ihren langen entfeſſelten Locken an meinem Buſen. Der alte Diener, von einer dunklen Regung der Ehrerbietung ge⸗ leitet, ging hinaus. Wir waren allein, aber nein, nicht ganz allein. Ihr Kind ſchlief und laͤchelte neben uns, heiter in gluͤcklichen Traͤu⸗ men. Ich richtete meine Blicke auf das Kind. Auch ſie ſah es an, und ſank wieder mit Jam⸗ merklagen an meine Bruſt.
Wie handwerksmaͤßig thun dieſe alten i run⸗ zeligen Finger ihre Arbeit! Durchlebe ich ſo noch einmahl je jene Augenblicke? Ach wann war der Tag, wo ich ſie nicht durchlebte?
Welche Demuͤthigung auf beiden Seiten! Und welche war mein Theil! Was lag daran, etwas auszuſprechen, das ſeit Jahren im In⸗ nerſten meines Herzens ſich veſtgeſetzt hatte? Eitelkeit und ſuͤndhafte Rachſucht hatten ein Ge⸗ muͤth irre geleitet, das durch eingebildete Be⸗ leidigungen gereizt war, wenigſtens durch Be⸗ leidigungen, die ſich nicht bezeichnen, nicht mit Worten beſchreiben ließen. Hatte ich dafuͤr ge⸗ buͤßt? Vielleicht— und vielleicht nicht. Meine


