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im Speiſeſaale, das ihn vorſtellen ſollte, wie ich
wußte. Ich legte dieſe Bildniſſe fuͤr jetzt wie⸗ der in ihr Behaͤltniß, mit der Abſicht, ſie in groͤßere Rahmen ſpannen und in das Schlafzim⸗ mer meiner Frau haͤngen zu laſſen.
Als ich das groͤßere Kaͤſtchen erbrochen hat⸗
te, ſah ich ein Packt mit drei ſchwarzen Sie⸗
geln, aber ohne Aufſchrift. Ich erbrach die Sie⸗ gel, und fand Briefe, den Briefwechſel zwi⸗ ſchen dem Baronet und ſeiner liebenswuͤrdigen Flammaͤnderinn vor ihrer Entfuͤhrung. Mein erſter Gedanke war, ſie ſogleich zu vernichten, als ich aber einen Brief uͤberblickt hatte, ward ich ſo ſehr von der natuͤrlichen und ruͤhrenden Anmuth der Sprache ergriffen, daß ich dem, in mir erwachenden Wunſche nicht widerſtehen konnte, und mich hinſetzte, alle mit Muße zu leſen.
Alle waren franzoͤſiſch geſchrieben, und ge⸗ wiß ſehr anziehende und merkwuͤrdige Erzeug⸗ niſſe. Ich habe nie viele echte Liebesbriefe ge⸗ leſen, und ich zweifle auch ſehr, ob die Meiſten derſelben einem Dritten die Muͤhe des Leſens belohnen wuͤrden. Aber hier, in des armen Maͤochens Briefen, war eine ſolche Offenherzig⸗
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