Wirthe, einem angeſehenen Friedensrichter un⸗ ſerer Grafſchaft, ein gutes Vernehmen zu un⸗ terhalten. Die arme Johanna gerieth daruͤber in große Betruͤbniß, und ich muß geſtehen, ſie ſagte am naͤchſten Tage Manches, das mir ſehr unangenehm war. Ich wußte, daß ich durchaus unrecht gehabt hatte; aber mein Kopf war zer⸗ hauen, uͤberall hatte ich Quetſchungen und ich war keineswegs in der Stimmung, eine Pre⸗ digt, auch nicht eine Gardinenpredigt, ſelbſt nicht aus dem Munde der liebreichſten Frau an⸗ zuhoͤren..
Doch— Sie koͤnnen ſich all dieß leicht denken. Laſſen Sie mich weiter erzaͤhlen.
Um dieſe Zeit wurde meine Frau durch die Nachricht von dem Tode ihres Bruders, meines ehemahligen Zoͤglings, ſehr betruͤbt. Er ertrank in der Themſe unweit Eton, als er ſich mit einigen Mitſchuͤlern badete. Johanna hatte ihn zaͤrtlich geliebt, was bei ihren Halbſchweſteren kaum der Fall war, und auch mir ging das Ungluͤck nahe, da ich in dem kleinen Junker, ſo lange ich ihn unterrichtete, immer einen lie⸗ benswuͤrdigen und viel verſprechenden Knaben gefunden hatte. Johanna’s Stiefmutter mel⸗


