Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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in mein Bett, das in einer Kammer an ih⸗

rer Stube ſtand. Ihr koͤnnt Euch vorſtellen, was wir dachten, als wir am andern Mor⸗ gen das Bett kalt und leer fanden, und die Hausthuͤre ſtand weit offen. Wir ſuchten im

Waſſer, und ſchickten Boten zu Pferde auf allen

Wegen aus, aber daß ich's kurz erzaͤhle, wir

konnten nie eine Spur von ihr finden, bis

drei Wochen ſpaͤter ein Brief von ihr an mich

kam. Es waren nur ein Paar Zeilen, und ſie ſagte, ſie waͤre geſund, und dankte mir, das gute Kind, daß ich ſie in ihrem Wochen⸗

bette ſo gut abgewartet haͤtte. Der Brief war aus London. Sie ſagte mir, ich ſollte Niemanden etwas davon ſagen, aber Ihr ſeht wohl, das konnte ich nicht, denn alle

Leute hielten es fuͤr gewiß, das arme Maͤd⸗

chen haͤtte ſich und ihr Kind um's Leben ge⸗

bracht. Ich weiß nicht, ob dieß die Urſache

war, oder ſonſt etwas, genug, die Vermaͤh⸗

lung des Baronet's wurde zwei bis drei Jah⸗ re aufgeſchoben, und er kam in der ganzen Zeit nicht zu uns. Endlich kam Nachricht,

die Hochzeit ſollte nun vor ſich gehen. Es ka⸗