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den vielen koſtbaren Rubinen und Demanten. Sie hatte nie Puder auf dem Kopfe, und o ſtolz— ſtolz war ſie auf ihr Haar! Ich ha⸗ be oft geſehen, wie ſie es eine ganze Stunde lang immer kaͤmmte, und wenn's los gefloch⸗ ten war, ſielen die ſchoͤnen ſchwarzen Rin⸗ gellocken bis auf die Kniee. Ihr habt ein ſolches Haar euer Lebtage nicht geſehen. Sie war die Tochter eines reichen alten Inden in Flandern, und ging mit dem Baronet durch, an einem Abend, wo ein großes Gaſtmahl war— ihr Paſſah⸗Feſt, meinte mein Bru⸗ der— und ſie kam aus der Hinterthuͤre zu dem gnaͤdigen Herrn, wie Ihr ſie da ſeht, in Ihrem Feſtputze. Seht, lieber Herr, das dauerte wohl ein Jahr. Litzen⸗Hannchen — ſo nannten ſie die Leute im Hauſe wegen der Schnuͤre auf ihrer Bruſt— Fraͤulein Jo⸗ hanne kam in die Wochen und hatte ein Maͤd⸗ chen, und ich denke, Ihr werdet wohl rathen, wer das Maͤdchen iſt.“
Ich gab ihr zu verſtehen, daß ſie recht hatte, und ſie fuhr fort:„Der alte Oheim des gnaͤdigen Herrn war um dieſe Zeit aus


