Teil eines Werkes 
1. Theil
Entstehung
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auf den wildeſten Pferden daher ſprengte, oh⸗ ne Furcht, als ob ſie ein Mann geweſen waͤ⸗ re. Es war lauter Kurzweil und Froͤhlichkeit im Hauſe. Der gnaͤdige Herr und ſie waren beide ſo jung und ſo holdſelig, daß einem das Herz haͤtte brechen moͤgen, wenn man ſah, wie gedankenlos ſie waren. Sie ſaß im⸗ mer auf ſeinem Knie, und hatte ihren Arm um ſeinen Hals gelegt, und Wochen und Mo⸗ nate lang dauerte dieſe Liebe und Froͤhlich⸗ keit. Das arme Kind war gar nicht ſtolz, ſie war ſo beſcheiden in ihren Reden gegen unſer eins, als ob ſie ein armes Landmaͤdchen geweſen waͤre. Ich glaube, es war Niemand unter uns, der ihr nicht gut geweſen waͤre, bei allen i, en Fehlern. Sie war ein unbe⸗ ſonnenes Weſen, und doch ſo freundlich, ſo weichherzig als ein Lamm und ſo lieb. Ich habe nie ihres Gleichen geſehen. Sie war ganz ſo gekleidet, als Ihr ſie hier ſeht. Sie

trug immer ein ſchwarzes Kleid und gewoͤhn⸗ lich von Atlas, wie hier auf dem Bilde, und

immer ſo gemacht, und all die Litzen auf ih⸗ rer Bruſt, und die große goldne Kette mit

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