Teil eines Werkes 
1. Band (1821)
Entstehung
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loch und ſagte, indem er ſich Suppe aufſchöpfte: Meine Empfehlung an den Herrn geheimen Staats⸗ rath, und ich ließ ihm melden, daß ich ſo eben mein Mittagsbrodt verzehre, und daher nicht die Ehre haben könne. Siehſt Du nun wohl, mein lieber Fridorf, den Unterſchied, und kannſt Du mir's verdenken, daß ich bleibe wer ich bin?

Wenn blos die Rede von Bequemlichkeit iſt? nein! Aber der Menſch iſt nicht geboren, blos der Ruhe zu pflegen. Er ſoll wirken, ſonſt iſt er gar nichts

Sey ruhig, Aſſeſſor! fiel Seebald ſcherzend ein: ich werde ſchon Beſchäftigung bekommen; wenn ich meine Kinder zur Ordnung anhalte, züchtige, belohne, da wird's an Aerger nicht fehlen. Deine Kinder! rief Fridorf: wo haſt Du ſie denn? 4

In ſpe, lieber Freund! Ich habe mich in al⸗ lem Ernſt verliebt, und denke keinen Korb zu er⸗ halten.

Dul ſagte Fridorf: und davon hoͤre ich das erſte Wort? Nun gut; haſt Du aber auch Deine Eiferſucht abgelegt? denn Du ſagteſt einmal, daß Du ſehr an dieſem Uebel leiden würdeſt.

Ich hoffe es nicht, verſetzte Seebald. Meine Zukünftige ſcheint ein vernünftiges Mädchen zu