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zu athmen, aber ſein Herz ſchlug laut. Mit tiefer Bewegung ſah er auf das ſchöne Geſicht der Schlä⸗ ferinn, deren leiſer Odem ihn anwehte.— Frommes Kind! dachte er, Du wirſt Segen in das Haus bringen, worin Dich einſt der Glücklichſte führt!
Nach einigen Augenblicken hörte er Fußtritte im nahen Zimmer, und legte das Mädchen leiſe an die Nücklehne des Stuhles. Des Pfarrers Schwe⸗ ſter trat herein und Auguſte erwachte. Ein häusli⸗ ches Geſchäft rief das Mädchen hinaus. Der Frei⸗ herr ging, als der Kranke, durch den Schlaf ge⸗ ſtärkt, erwacht war. Im Vorzimmer begegnete ihm Auguſte, mit einer Erfriſchung für den Kranken.
Ich freue mich mit Ihnen, ſprach er: daß un⸗ ſer theurer Freund heute ſo wohl iſt. Bald werden Sie den glücklichſten Erfolg ihrer liebevollen Pflege ſehen. Aber Sie ſtrengen ſich zu ſehr an, ſetzte er hinzu: Sie müſſen ſich nun Ruhe gönnen, ſonſt werden Sie der Ermüdung erliegen.
O nein, antwortete ſie: es iſt ja Pflicht, und eine ſo ſüße Pflicht. 1
Er ſah ſie mit überwallendem Gefühle an, drückte ihre Hand lebhaft an ſein Herz und ging ſchnell hinaus.
Als der Pfarrer ſich der Geneſung näherte, fuhr der Freiherr fort, ihn durch die Erzählung ſeiner Reiſegeſchichte zu unterhalten, und verhehlte ihm nun nicht länger den Auftritt an dem Ster⸗ bebette ſeiner Gemahlinu, wovon er zeither, um
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