Teil eines Werkes 
1. Theil (1822) Moosrosen / von W.A. Lindau
Entstehung
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erzählte, war meine Geſchichte. Die ewige

Vergeltung wendet den Fluch auch bensglück und meine Ruhe.

Mit dieſen Worten ſank er in die Arme des erſchütternden Freundes.»Um Gotteswillen, was

iſt vorgefallen? ſprach der Pfarrer.

Erlaſſen Sie mir jetzt die peinliche Erzählung.

Denken Sie ſich das Schlimmſte. Scheidung klagen.

2 und Ihr häusliches Glück unwiederbringlich

geſtört? Unwiederbringlich!

Und die Unglückliche nicht zu retten? Möge Gott ſie aufrecht erhalten, wenn ſie tloch

nicht ganz geſunken iſt.

Noch eine Frage, hob der Pfarrer wieder an: die ſie einem Freunde erlauben würden, und die ich

thun muß, wenn Sie mein Urtheil

Würdigung ihrer Handlungweiſe fodern. Sind Sie ſich bei dieſem unglücklichen Ereigniſſe keiner

Schuld bewußt?

Bei dem Fehltritte, wozu ſie ſich jetzt hat ver⸗ keiten laſſen keiner! Aber ſonſt die Geſchichte, die ich Ihnen erzählt habe, iſt buchſtäblich wahr. Nein, mein Freund, ich bin nicht ſchuldlos. Eine lange Pauſe folgte. Der Freihetr ging mit ſchnellen Schritten auf und nieder. Der Pfar⸗

rer war in Nachdenken verſunken. der Stadt unterbrach die Stille,

gegen mein Le⸗

Ich muß auf

über die ſittliche

Ein Bote aus Der Freiherr er⸗

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