durch den em wohl⸗ nds, eine er in das des Wohn⸗ licke, der eſtlich ge⸗ von Ab⸗ zeſten ſo ng nimmt⸗ 6 gewöhn⸗ , die auf
ſtanden,
6 lieben
f zu ſein.
linn innig
unafraul- Jungf
163
welche feſtlicher geſchmückt war, als jene, die im einfachen Hauskleid erſchien. Vor ihm ſtanden ſeine beiden Kinder, ein Mädchen und ein Knabe, die ihm Blumenſträußer überreichten, während er ſich liebevoll zu ihnen herab beugte. Das Mädchen ward in einigen Worten unterbrochen, die ſie zu ihm ſprach, als die Erſcheinung des Freiherrn ſie ſtörte.
Der Pfarrer reichte dem Freiherrn die Hand. „Gnädiger Herr, ſprach er, in dieſem Augenblick, als ich heim komme, ſehe ich, daß man mir eine freundliche Überraſchung bereiten wollte. Man wußte ſchlau die Erinnerung von mir zu entfernen, daß ich heute vierzig Jahre alt werde, und hatte mich mit guter Art aus dem Hauſe geſchafft, als ich zu Ih⸗ nen kam.“
Der Freiherr wünſchte ihm herzlich Glück und bat das Mädchen, die unterbrochene Anrede fortzu⸗ ſetzen. Die Mutter ſprach auch ein ermunterndes Wort zu der Kleinen, und als Sophie während ei⸗ ner Pauſe ihre Schüchternheit überwunden hatte, umfaßte ſie ihren jüngern Bruder, und ſprach mit einer einfachen Innigkeit und Wärme, die jeden Ge⸗ danken an eine gelernte Nolle entfernte:
Guter Vater, unſre Gaben
Sind des Herbſtes Blumen nur, Die wir aufgeleſen haben
Auf der grünen Wieſenflur.
Freundlich nimm, wie wir es reichen, Was Dir unſre Liebe weiht,
Nimm es hin, das kleine Zeichen
Unſrer frommen Dankbarkeit!


