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Der Pfarrer umſchloß die Kinder mit inniger Rührung. Und wer hat Euch dieſe Worte gelehrt? fragte er nach einer Pauſe.
Auguſte, ſprachen die Kinder und blickten mit dankbarem Lächeln auf die Nichte.
Ich muß alſo Dir danken, liebe Auguſte, fuhr der Pfarrer fort, daß Du in meinen Kindern ein frommes Gefühl erweckt haſt.
Das erröthende Mädchen beugte ſich auf die Hand ihres väterlichen Wohlthäters.
Der Freiherr hatte dem Auftritte mit einer Bewegung zugeſehen, die er nicht unterdrückte. Als der Pfarrer aus dem Kreiſe ſeiner Lieben trat, drüͤckte der Freiherr ihm die Hand und ſprach mit einem Tone, der ſein Gefühl verrieth:„Glücklicher Vater!.. Nein, ſetzte er leiſe hinzu: für mich iſt dieſes Glück verloren!«
Der Pfarrer ſchien die letzten Worte abſichtlich zu überhören, und eilte, den Freiherrn wieder in den Kreis zu ziehen, der ſich um die geſchmückte Tafel ſtellte, welche nun von der geſchäftigen Haus⸗ frau mit den Speiſen beſetzt wurde, die ſie zur, Feier des doppelt feſtlichen Tages bereitet hatte. Es gelang ihm, den Gaſt allmählich in eine heitere Stimmung zu bringen, wozu auch alles hier aufre⸗ gen mußte.
Als man ſchon bei Tiſche ſaß, erſchien auch der Schulmeiſter, ein freundlicher Greis, mit ſeiner Frau, welche die Pfarrerinn gleichfalls zum Feſto


