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ausdrücklich ermunterte. Endlich kam die Sache auf den Punkt, daß der Tag zur Verlobung beſtimmt ward. Am Vorabende verließ das Mädchen, von dem Geliebten entführt, das väterliche Haus, und
eilte mit ihm nach Gretna-Green— wie ſie wiſ⸗ ſen, ein Ort an der Gränze von Schottland, wo man ohne Umſtände getraut wird. Sie ging mit ihrem Gatten auf ein kleines Gut, das er gekauft hatte, und ſchrieb dann an ihren Vater. Er aber war ſo heftig entrüſtet über die Flucht ſeiner Toch⸗ ter, daß ein alter Krankheitſtoff plötzlich bedenkliche Erſcheinungen hervor rief, und er ſtarb wenige Wo⸗ chen nachher. Auf ſeinem Todesbette hat er ſeine Tochter— nicht geſegnet.
Eine wahre Geſchichte? hob der Pfarrer an, als der Freiherr ſchwieg.
Allerdings wahr, wenigſtens verſichert es der Erzähler.
Und das weitere Schickſal des jungen Paares?
Beide ſind noch verbunden, damit ſchließt jetzt die Erzählung, und die Forkſetzung ſoll folgen. Die Geſchichte hat mancherlei Gedanken in mir erweckt, und ich möchte wohl ihre Meinung wiſſen.— Sa⸗ gen Sie mir, kann man annehmen, daß der Vater⸗ fluch immer erfüllt werde?
Ich ſchaudere bei der Frage, erwiederte der Pfarrer. Zum Glück kann man glauben, daß es nur ſelten Veranlaſſung gibt, ſie aufzuwerfen. Aber ich beantworte ſie freilich mit Ja. Der Fluch an


