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daß ich meine Zuſage nicht halten kann, erwiederte der Pfarrer. Meine Nichte kam heute Nachmittag
unerwartet bei uns an. Ich habe ſie ſeit zwei Jah⸗
ren nicht geſehen, und finde zu meiner Freude, daß ſie den Aufenthalt bei meiner Schweſter in G. zu ihrer Ausbildung in manchen Kenntniſſen, die ſie hier auf dem Lande nicht erwarten konnte, glücklich benutzt hat. Sie iſt noch nicht halb fertig mit al⸗
lem, was ſie uns erzählen muß, und— gewiß⸗ Sie entſchuldigen. mich, wenn ich dieſen Abend den Meinigen widme. 2
Ich beſinne mich, die Tochter ihres Bruders, des Rittmeiſters, der im Kriege geblieben iſt, er⸗ wiederte der Freiherr. Aber, lieber Freund, wozu unter uns Beiden ſo viel Umſtände bei einer Sache, die ſich von ſelbſt verſteht? Doch— ich bin heute ganz allein; meine Frau bleibt bis morgen bei mei⸗ ner Tante. Sie können mich nicht beſuchen— aber, nicht wahr, ich darf mich bei Ihnen auf ein Stünd⸗ ſchen nach Tiſche einladen?
Noch lieber auf den ganzen Abend, wenn Sie mich recht erfreuen wollen.
Gern! ich komme. Aber ſetzen Sie ſich einen Augenblick, daß Sie mir die Ruhe nicht mitnehmen, wie meine Jägerfrau ſagt, wenn ich unter ihre fröh⸗ lichen Kinder trete. Die gute, ſorgſame Mutter! Ich habe ſie heute erſt geſehen, und war recht in der Stimmung, dem wackern Fritz ſeinen Kinderſe⸗ gen zu beneiden.
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