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Apollonin, und nichts ſoll das Band berreißen, das mich hier feſt hält.
Nein, nein, Ihr dürft nicht ſcheiden, erwie⸗
derte ſie ſchnell und zog ihre Hand zurück, als die Chure ſich öffnete.
1 Die Mutter kam zmrück. Der Vater folgt mir, ſprach ſie.
Gleich darauf trat Herr Herwart herein, und an ſeiner Seite ein junger Mann, in welchem Se⸗ bald mit Erſtaunen ſeinen Kunſtgenoſſen erkannte. Kommt, ſprach Herwart Italieniſch zu ſeinem Be⸗ gleiter, ich glaube, Ihr werdet etwas ſehen, das auch nach Italiens Herrlichkeiten Euch erfreuen kann. Aber ſeht, der liebe Meiſter ſelber iſt da.
Des Fremden finſterer Blick ſtreifte an Sebald hin; aber als nun Apollonia ſich gegen ihren Vater wendete und in der Anmuth ihrer Geſtalt ihm ge⸗ genüber ſtand, verrieth das in ſeinen Augen auflo⸗ dernde Feuer, wie ſein Herz vollends entzündet wurde. Er ſchien ſich aber ſchnell zu faſſen, und grüßte Sebald als einen Bekannten.
Ihr ſeht Euch alſo nicht zum Erſtenmahl? fragte Herwart, ein wenig überraſcht, und ſuchte auch dieſen Umſtand im Stillen mit der Vermuthung, die er über Sebald's Geheimniß gefaßt hatts, in Ein⸗ klang zu bringen. 4
Nur eine ſehr neue Bekanntſchaſt. fiel der Fremde ein, die mein gutes Glück mir zuführte, alz ich eben in eure Stadt trat,


