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wie wir Jäger es nennen, zur Äntenjagd gehauen, und da muß das Kind hineingefallen ſein. Der Teich hat da keinen Grund.
Und die alte Frau, die das Geſchrei erhob, konnte denn die nicht helfen? fragte Otmar.
Sie war wohl zwanzig Schritte weit vom Ufer auf dem Wege gegangen, als ſie das arme Kind in den Teich hatte ſtürzen ſehen, wie ſie ſagte. Die Wärterinn dachte in der Angſt nicht daran, das Weib mehr zu fragen, und als wir mit der Jagd dazu kamen, war die Alte über alle Berge. Doch was hätten alle Fragen helfen können; der Augen⸗ ſchein war da, das arme Kind lag im Waſſer.
Die fremde Frau kommt mir doch faſt verdäch⸗ tig vor, erwiederte Otmar. Hat man ihre Spur nicht verfolgt? War vielleicht eine ſchreckliche Rache im Spiele?
Ja, man hat wohl ſo etwas gemunkelt, ſprach der Jäger zurückhaltend, wiewohl der gnädige Herr von ſolchen Dingen nie etwas hören wollte. Die gnädige Frau mochte wohl mehr daran glauben, und ſeitdem war es bei ihr vollends vorbei mit der Luſt am Leben. Es war damahl, fuhr er nach einer Pauſe zutraulicher fort: nicht lange nach dem ſieben⸗ jährigen Kriege, wo viel loſes Geſindel ſich im Lande umhertrieb. Ein paar Monate vor dem Unglück bettelte ein fremdes Weib im Schloſſe, und als der gnädige Herr ſie etwas ſcharf abwies, ſoll ſie ge⸗ droht haben, ſo ſagte ein Knecht, der im Hofe ge⸗


