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Kirchwege recht manierlich ſprach. Es iſt ein hůb⸗ ſcher, artiger Menſch, der Moritz.
Der Führer ſetzte hinzu, Moritz ſey Soldat geweſen, und erſt vor einigen Monaten aus dem Felde zurückgekommen. Er wußte weiter nichts zu ſagen; aber es war genug für Otmar, ſich das Verhältniß zwiſchen Moritz und Helena zu erklären. Gedankenvoll ritt er voran. Es kann mir ja gleich⸗ giltig ſeyn, wie nahe ſie ſich ſtehen, riß er endlich ſeine Träumereien ab. Wie könnte die flüchtige Bekanntſchaft mich ſo ſehr anziehen! Werde ich doch ſchwerlich je wieder über die Schwelle der mürri⸗ ſchen Alten kommen, die es faſt zu bereuen ſchien, daß ſie mir Gaſtfreundſchaft gewährt hatte, und zum Zweitenmal mich wohl nicht allzufreundlich empfan⸗ gen würde.
In dieſem Augenblicke führte der Weg an ei⸗ nem freundlichen Gebäude, nahe am Saume des Waldes, vorbei.„Das iſt auch ein Forſthaus, hob der Führer wieder an. Der alte Förſter will ſeinen Dienſt abgeben, heißt es, und der Moritz ſoll ſich darauf freuen; die Leute ſagen ſogar, er würde wohl die bildſchöne Förſtertochter nehmen.“
Nicht möglich! rief Otmar, und wünſchte nur noch mehr zu hören, was zur Beſtätigung des Ge⸗ rüchts dienen könnte.
J nun, antwortete der Führer, ein hübſches Mädchen, Geld dazu und den Dienſt in den Kauf— da wird ſich wohl niemand lange beſinnen.


