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Zu einem neuen Kampfe hat ſich Maximilian gerüſtet, fuhr der Freyherr fort. O daß mein Arm
zu ſchwach iſt, noch einmahl das Schwert für ihn zu führen! Hätte ich einen Sohn, wie freudig wollte ich ihn unter Hſterreichs herrliches Banner ſtellen! Ritter Naimund, euer Vater, mein werther Freund, hat ſterbend Euch mir empfohlen, und ich habe ihm gern verſprochen, mit väterlicher Neigung Euch zugethan zu ſeyn. Laſſet Eures Vaters Ver⸗ trauen mir das Recht zu einer freundlichen Bitte⸗ geben, fuhr er fort, Raimunds Hand faſſend; lö⸗ ſet in dem Kampfe, wo euch neuer Ruhm erwartet, auch die Schuld meines alten Armes.
Die Wärme, womit Raimund des Freyherrn Hand drückte, verrieth, welche glückliche Deu⸗ tung er jenen Worten gab, und der Blick der Jungfrau, die ſich erröthend an des Vaters Seite ſchmiegte, ſchien zu ſagen, daß ſie die Auffoderung, die an ihren tapfern Dreund ergangen war, in gleichem Sinne nahm. Ja, ich werde an Euch ge⸗ denken, edler Freyherr, ſprach Raimund, ich wer⸗
de an Euch gedenken, wenn's zur Schlacht ruft,
und gelingt es mir, im Kampfe gegen den Feind des teutſchen Nahmens Ruhm zu erwerben, ſo werde ich's dem Beſtreben danken, mich Eurer Freundſchaft werth zu machen⸗
Die trübe Wolke, welche die Aufwallung der Eiferſucht auf Raimunds Stirne zuſammen gezogen hatte, verſchwand, und er nahm nun deſto freyer


